Viele Kanzleien arbeiten seit Jahren mit derselben Software – oft auf Basis einer Kaufentscheidung, die unter anderen Voraussetzungen getroffen wurde. Gestiegene Fallzahlen, neue gesetzliche Anforderungen oder der Wunsch nach mehr Automatisierung können Gründe sein, bestehende Lösungen neu zu bewerten. Diese Seite erklärt, wann sich ein Wechsel lohnt, worauf Sie achten sollten und wie der Umstieg gelingt.
Viele Kanzleien suchen eine neue Anwaltssoftware, weil bestehende Systeme zu komplex, zu unflexibel oder zu wenig automatisiert sind. Der Markt für Legal-Tech-Software im DACH-Raum ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen — doch nicht jede Lösung passt zu jeder Kanzlei.
Hier finden Sie strukturierte Übersichten zu den Alternativen auf dem Markt, wie Advoware, RA-Micro, June und Actaport — mit Einordnung, Stärken und typischen Einsatzbereichen.
Ein Softwarewechsel passiert selten spontan. Meist sammeln sich über Monate oder Jahre konkrete Probleme an — bis der Aufwand, die bestehende Lösung am Laufen zu halten, größer wird als der Aufwand eines Wechsels.
Die häufigsten Gründe: On-Premise-Lösungen binden IT-Ressourcen, die kleinere Kanzleien oft nicht haben. Starre Strukturen machen Automatisierung schwierig oder unmöglich. Integrationen mit beA oder Outlook funktionieren nur eingeschränkt. Updates kommen spät, Support reagiert langsam, und die Lizenzkosten steigen trotzdem.
Dazu kommt ein struktureller Wandel: Mandanten erwarten heute digitale Kommunikation, schnelle Reaktionszeiten und transparente Prozesse. Software, die vor zehn Jahren ausreichend war, hält mit diesen Anforderungen oft nicht mehr Schritt.
Die Wahl zwischen Cloud und On-Premise bestimmt Wartungsaufwand und IT-Kosten langfristig.
Native Integrationen sind gesetzlich Pflicht. beA, Lexware Office, NextCloud, SendGrid und weitere sparen täglich Zeit.
Wie werden bestehende Akten übertragen? Transparenz und aktive Begleitung sind entscheidend.
Von Vertragsabschluss bis Go-live: Zeitrahmen variieren stark, von Wochen bis Monaten.
Lizenz, Einrichtung, Schulung, Support – der Listenpreis ist selten der einzige Kostenfaktor.
Vereinfachtes Beispiel für eine Kanzlei mit fünf Mitarbeitenden.
Zeitersparnis pro Person und Woche
durch wegfallende manuelle Schritte
Gesamte Zeitersparnis im Team
(5 Personen × 5 Std. × 4 Wochen)
Angesetzter interner Stundenwert
(Mischwert anwaltlich/administrativ)
Zurückgewonnener Arbeitswert
~6.000 € / Monat
Dem stehen die monatlichen Lizenz- und anteiligen Einrichtungskosten gegenüber.
Entscheidend ist nicht der Listenpreis, sondern das Verhältnis aus Kosten und eingesparter Zeit. Werte sind illustrative Annahmen und variieren je nach Kanzlei.
Viele Kanzleien zögern beim Wechsel ihrer Software – oft aus Gründen, die sich bei näherer Betrachtung als nicht zutreffend erweisen.
Viele Anwältinnen und Anwälte verbringen einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit nicht mit juristischer Arbeit, sondern mit Verwaltung. Das ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles: Die meisten Kanzlei Prozesse wurden für eine analoge Arbeitsweise entwickelt und nie grundlegend überarbeitet.
Hier sind die fünf Aufgaben, die in Kanzleien regelmäßig überproportional viel Zeit binden:
Klassische Software
Moderne Kanzleisoftware (wie iusta)
E-Mails, Faxe und Post manuell sichten und einzeln zuordnen.
Alle Kanäle zentral gebündelt, automatisch der richtigen Akte zugeordnet.
Mandantendaten manuell einpflegen, Felder einzeln befüllen.
Mandatierung digital, Daten per Formular erfasst, Akte automatisch erstellt.
Manuelle Eintragung in Kalender, Erinnerungen selbst setzen.
Fristen werden automatisch berechnet, überwacht und dem Team zugewiesen.
Zeitaufwand manuell erfassen, Rechnung in separatem Tool erstellen.
Zeiterfassung direkt in der Akte, Rechnung per Klick generiert.
Eine führende Kanzlei automatisierte 60 % ihrer Rechnungen und skalierte ohne zusätzliches Personal – hier finden Sie die vollständige Erfolgsgeschichte.
Viele Kanzleien wissen, dass ihre Software nicht mehr optimal passt – und verschieben die Entscheidung trotzdem. Der Zeitpunkt ist nie günstig, der Aufwand erscheint zu groß. Das ist nachvollziehbar.
Ältere Software wird mit der Zeit teurer zu betreiben, nicht günstiger. Neue gesetzliche Anforderungen wie die E-Rechnung-Pflicht oder Änderungen rund um beA erfordern Anpassungen, die veraltete Systeme oft nur verzögert oder gar nicht abbilden. Gleichzeitig wächst der Effizienz-Unterschied zu Kanzleien, die heute auf Automatisierung setzen: mehr Fälle, dasselbe Team, weniger manuelle Arbeit.
Hinzu kommt ein oft übersehener Faktor: Je länger eine veraltete Software im Einsatz ist, desto aufwendiger wird die spätere Migration. Ein Wechsel in zwei Jahren ist selten einfacher als ein Wechsel heute.
“Durch die ständige Weiterentwicklung der Software erhalten wir neue Features laufend und von Anfang an effizient bearbeiten.”
“Mit iusta haben wir es geschafft, die Ressourcen unserer Mitarbeiter:innen sinnvoller einzusetzen.”
“iusta hat eine Plattform entwickelt, die viele gute Funktionen direkt mitbringt. Hinzu kommt, dass sie flexibel und schnell sind in der Anpassung der Plattform auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden, gerade auch in Hinblick auf die Anbindung weiterer Systeme.”
“iusta ermöglicht uns die umfassende Automatisierung gleichförmiger Arbeitsabläufe und spart uns dadurch viel Zeit ein. Unsere Mitarbeiter:innen sind sehr zufrieden!”
“Unser Team hat mit iusta die wichtigsten Kanzleiabläufe automatisiert – Onboarding reibungslos, Go-live wie geplant und wir sehen bereits, welches Potenzial iusta für unsere Fallbearbeitung hat.”
“iusta ermöglicht uns ein vollkommen neues und effizientes Arbeiten in Massenverfahren.”
“Wir bearbeiten heute spürbar mehr Mandate mit dem gleichen Team. iusta hat uns geholfen, unsere Kapazitäten besser zu nutzen.”

“Wir schaffen heute mehr Fälle in der gleichen Zeit. Das liegt vor allem daran, dass wir alle unsere Tools in iusta integrieren können und Prozesse im Hintergrund sauber laufen.”

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